Fliegenfischen
Fliegenfischen vom Kajak? Nichts leichter als das! Auch für ungeübte Werfer ist es deutlich einfacher an den Fisch zu kommen. Aufgrund der geringen Scheuchwirkung des Kajaks kann man die Wurfdistanz auf ein Minimum reduzieren. Einfach auf ca. 10m an den Spot ranfahren und den Fisch (sogar häufig) auf Sicht anwerfen, am besten im Kajak sitzen bleiben, um die Scheuchwirkung zu minimieren. Es ist wirklich spektakulär, wenn sich der Fisch aus seiner Deckung löst, um den angebotenen Streamer zu attackieren. Der Andrenalinschub ist quasi schon vorpogrammiert.

Bei dem Wurf legt man einfach die Schnur vor sich aufs Kajak, ein Wurfkorb ist also nicht von Nöten. Um nicht in einem Schnurwirrwarr zu enden, wenn sich die Flugschnur irgendwo verwickelt, ist es ratsam alle unnötigen Anbauten wie Rutenhalter o.ä. zu entfernen. Wenn ein Echolot gebraucht wird, sollte man es so weit wie möglich außerhalb des Wurfaktionsradius anbringen.
Für Fliegenfischer die in einer sitzenden Position Probleme mit dem Werfen haben, gibt es einige breitere Kajaks (z.B. dem Hobie ProAngler), von denen man auch im Stehen fischen kann. Dann sollte man etwas mehr Anbstand zum Fisch/Spot halten, um die Scheuchwirkung zu minimieren.





Bereits mit 7 Jahren faszinierte mich die Angelei an heimischen Bächen. Vor rund 15 Jahren begegnete mir das erste Mal ein Wolfsbarsch beim Spinnfischen an der Nordsee – seitdem ist der Wolfsbarsch meine Passion. 2007 habe ich die Internetplattform wolfsbarsch.com ins Leben gerufen, die umfangreiche Infos und Tipps rund um den „Stachelritter“ bietet. 2011 erschien mein erstes Buch „Wolfsbarsch. Vom Mythos zum Hype“ beim Northguiding-Verlag. Der Kajaksport in meiner Jugend bereitete bereits den Weg zu einer weiteren Passion, dem Angeln vom Kajak. Am liebsten fische ich mit meinem Hobie Kajak auf großen Seen und auf dem Meer. In regelmäßigen Workshops und Vorträgen gebe ich mein Wissen gerne auch persönlich weiter. Ich bin freier Autor diverser Angelfachzeitschriften.
