Buttshield, nur ein Kissen für’s Kajak? (Langzeittest)

Seit längerem gibt es in den USA Sitzkissen für Kajakangler. Ich dachte natürlich erst, dass es sich um ein „Gemütlichkeitsding“ handelt… hab mich jedoch eines Besseren belehren lassen.

Da ich häufig lange Kajaktrips von mindestens 8, 9 Stunden mache, kommt es dann schon des Öfteren zu Ermüdungserscheinungen in den Beinen. Viele Kajaksitze besitzen eine scharfe Kante, wodurch regelrecht die Blutzufuhr in den Beinen unterbrochen wird. Da hilft dann nur ab ans Ufer, etwas die Beine bewegen. Allerdings muss man dazu  immer erst einen geeigneten Anlandeplatz finden.

Falls das Kissen nass geworden ist, kann man mittels Reißverschluss das Schaumstoff aus dem Kissen holen und alles perfekt trocknen. 

Mit dem Kissen wird diese Kante jedoch abgepolstert. Zudem hat es isolierende Eigenschaften, was super bei kaltem Wetter ist oder wenn der kalte Wind ganz schön unter dem Sitz her fegt. Da wir nicht ständig in Bewegung sind (z.B. beim Vertikalangeln) und viele Sitze nur aus „Mesh“ bestehen, kühlen die Beine dann schnell aus. Bei längeren Touren im kalten Zustand einige Kilometer auf dem Wasser abzureißen, ist für die Muskeln dann nicht gerade gut. Mit dem Kissen jedoch kann ich problemlos länger auf dem Wasser bleiben.

Leichte Befestigung am Sitz, mittels Gurt und Klammerlasche. Die Gummis dienen als Puffer. 

Fazit: kein Gemütlichkeitsding, eher ein gutes Kajaktool auf dem Wasser.

Wenn ihr euch dafür interessiert, der Kajakveteran Dennis Kieselhorst produziert/vertreibt diese Kissen (Buttshield) hier in Deutschland. Also made in Germany!

Zu erreichen ist Dennis auf Instagram:

@denniskieselhorst

@kayak.garage